Mousse au Chocolat mit Chilinote und roten Johannesbeeren
Von: Carsten Dorhs, Länge: 9:46 Minuten, Aufrufe: 60.819

Die Franzosen wissen, wie aus Schokolade ein Dessert-Traum werden kann: Mousse au chocolat. Eine Mouse, die cremig und luftig zugleich ist. Die auf der Zunge langsam zergeht und ein intensives Schokoladenaroma entfaltet. Gibt es einen himmlischeren Genuss als dieses Rezept? Gibt es eine köstlichere Art Schokolade zuzubereiten?

Das einzige Rezept, das – schokoladenmäßig - mit der Mousse au chocolat mithalten kann ist die Tarte au chocolat – ein weiteres französisches Rezept mit Schokolade. Warum es gerade in Frankreich so himmlische Rezepte mit Schokolade gibt, ist ungeklärt. Dennoch steht fest: Eine Mousse au chocolat verbindet alles, was man sich von einem süßen und köstlichen Rezept erhofft: herbe Schokolade, cremige Sahne und süßen Zucker.

Schokolade pur

Rezepte mit Schokolade versprechen einen himmlisch-schokoladenen Genuss. Die Mousse au chocolat ist ein Rezept, bei welchem die Schokolade in ihrer pursten Form glänzen kann. Begleitet wird sie meist von wenigen Zutaten wie Eier, Sahne und Zucker.

Um einen intensiven Schokoladengeschmack in diesem Rezept zu erreichen, sollten Sie unbedingt hochwertige Schokolade verwenden. Der Geschmack der Mousse au chocolat wird besonders intensiv, wenn der Kakao-Anteil der verwendeten Schokolade bei mindestens 70% liegt. Je höher der Kakao-Anteil der Schokolade, desto intensiver der Geschmack und desto dunkler die Farbe. Rezepte für die Mousse au chocolat gelingen aber nicht ausschließlich mit Zartbitterschokolade. Ebenfalls lecker sind Rezepte mit Kuvertüre, Vollmilchschokolade oder weißer Schokolade. Wählen Sie ruhig die Schokolade, die Sie am liebsten mögen. Das Rezept ist variabel – die eigenen Vorlieben zählen.

Cremige und luftige Rezepte mit einfachen Zutaten

Es gibt nicht das eine Rezept für die Mousse au chocolat. Die verschiedenen Rezepte variieren in den einzelnen Zutaten: Mal wird die Mousse mit Sahne hergestellt, mal ohne Sahne. Es gibt Rezepte, in denen die ganzen Eier Verwendung finden, andere Rezepte arbeiten nur mit Eigelb oder ganz ohne Ei. Auch in der Menge an verwendetem Zucker unterscheiden sich die Rezepte stark. Dabei sind die verwendeten Zutaten der Rezepte wichtig und entscheidend für die Konsistenz und den Geschmack: Die einen Rezepte machen die Mousse au chocolat cremiger, die anderen verleihen ihr ein intensives Schokoladenaroma.

Klassische Mousse au chocolat

Das klassische Rezept für Mousse au chocolat besteht aus dunkler Schokolade, Sahne, Eier und Zucker. Selbst bei diesem klassischen Rezept zeigen sich die Unterschiede der verschiedenen Rezepte: In manchen Varianten werden die Eier getrennt, das Eigelb cremig und das Eiweiß zu einem festen Schaum geschlagen. Dadurch wird die Creme besonders luftig. Andere Rezepte verzichten komplett auf das Eiweiß und verwenden ausschließlich Eigelb für eine cremige Mousse. Wiederum andere Rezepte stellen Mousse au chocolat ohne Eier her und verwenden an Zutaten nur Sahne, Schokolade und Zucker.

Mehr Pep durch aromatische Zutaten

All diese Rezepte können zusätzlich durch verschiedene Aromen aufgepeppt werden – da müssen Sie sich auch nicht an vorgegebene Rezepte halten, sondern können Ihrer Kreativität ruhig freien Lauf lassen. So schmeckt Mousse au chocolat klassisch gesüßt mit Zucker, weihnachtlich mit Zimt, Lebkuchengewürz oder Amaretto, aufmunternd mit Orangenlikör, Cognac oder Espresso oder exotisch mit Chilischoten oder Ingwer. Das Rezept lässt sich wirklich mit vielen Zutaten verfeinern.

Die Mousse au chocolat à la Carsten

DietSandWorkOuts Carsten Dorhs zeigt Ihnen ein Rezept für eine Mousse au chocolat mit einer leichten Chilinote. An Zutaten für dieses Rezept benötigen Sie Eigelb, Zucker, Sahne, etwas Rum, eine kleine Chilischote, Kuvertüre, Espresso und einige Beeren.

Beginnen Sie die Zubereitung Ihrer Mousse mit dem Schmelzen der Schokolade. Sie sollten Schokolade immer über einem Wasserbad schmelzen, damit die Temperatur beim Schmelzen nicht zu heiß wird. Bei zu hohen Temperaturen flockt Schokolade schnell aus. Carsten verwendet in seinem Rezept Kuvertüre, es funktioniert aber gleich gut mit hochwertiger Zartbitterschokolade.

Hacken Sie die Schokolade zunächst in kleine Stückchen, so schmilzt sie schneller. Beim Schmelzen der Schokolade über dem Wasserbad müssen Sie darauf achten, dass kein Wasser in die Schokolade kommt – sonst gerinnt sie und kann sich später nicht mehr mit den Eiern und der Sahne verbinden. Während die Schokolade schmilzt können Sie die restlichen Zutaten für das Rezept vorbereiten.

Schlagen Sie zunächst das Eigelb mit dem Zucker cremig. Bewegen Sie dabei die Zutaten etwas, damit sich der Zucker besser auflöst. Schlagen Sie das Eigelb so lange, bis es heller und cremiger wird. Als nächsten Schritt im Rezept schlagen Sie die Sahne steif.

Aroma mit Zutaten wie Chili, Rum und Espresso

In diesem Rezept wird der Schokoladenmousse durch feine Zutaten ein besonderes Aroma gegeben. Durch Chili wird der Mousse au chocolat eine feine Schärfe verpasst. Hacken Sie für das Rezept eine kleine Chilischote sehr klein. Sie sollten für dieses Rezept unbedingt die Kerne entfernen, sonst wird die Mousse zu scharf. Die klein gehackte Chilischote kommt zur geschmolzenen Schokolade. Als nächstes werden Rum und Espresso mit der Schokolade verrührt. Diese Zutaten sollten Sie möglichst schnell unterrühren, da Schokolade schnell anfängt zu stocken.

Am besten alle flüssigen Zutaten auf einmal zufügen und schnell unterrühren. So wird die Schokolade besonders cremig. Mit dem Schneebesen kann jetzt das Eigelb untergerührt werden. Zuletzt wird die Sahne vorsichtig unter die Schokoladenmasse gehoben. Jetzt ist die Mousse au chocolat fertig und sollte für mindestens drei Stunden kühl gestellt werden. So haben alle Zutaten Zeit ihr Aroma zu verteilen und die Mousse wird schön fest. Wenn die Mousse ausreichend durchgezogen und fest ist, kann sie serviert werden. Carsten serviert die Schokoladenmousse mit Johannisbeeren und Minze. Guten Appetit!

Rezept: Mousse au Chocolat mit Chilinote und roten Johannisbeeren >>